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Kopenhagen – mehr als nur Hygge


Wenn man eine Hauptstadt in Europa als entspannend bezeichnen kann, dann ist es Kopenhagen. Das beginnt schon bei der Fahrt vom Flughafen in die Stadt: kein Verkehrsstau, kein Plakat- und Schilderwald, schlichte, zeitlose Architektur…… Dazu kommt die sprichwörtliche Gelassenheit der Menschen, die in Dänemarks Hauptstadt mit ihren rund 600.000 Einwohnern spürbar wird.

Dass die Dänen als die glücklichsten Menschen Europas gelten, wird Hygge, dem besonderen Lebensgefühl, zugeschrieben. Eine eindeutige Übersetzung für Hygge bzw. hyggelig gibt es nicht – am ehesten kann es noch mit gemütlich, zufrieden, Beisammensein im Kreise der Liebsten etc. ausgedrückt werden. Oder anders gesagt: wenn es den Dänen so richtig gut geht, dann fühlen sie sich hyggelig. 

Natürlich muss man in Kopenhagen einige historische Highlights wie den mittelalterlichen Nyhavn oder das Schloss Amalienborg gesehen haben. Was in Kopenhagen aber besonders beeindruckend ist, ist die im internationalen Vergleich absolut vorbildhafte Weitsicht bei der Stadtentwicklung in den letzten Jahrzehnten. So wurde in Kopenhagen z. B. die erste Fußgängerzone Europas geschaffen, das Radwegenetz der Stadt umfasst 300 km (60 % der Kopenhagener sind mittlerweile auf das Fahrrad bzw. den E-Scooter umgestiegen). Generell zählt Kopenhagen zu den umweltfreundlichsten Städten der Welt.

Kopenhagen ist vor allem aber auch ein Mekka für beeindruckende Gegenwartsarchitektur und berühmt für anspruchsvolles, zeitloses Design. Ein Besuch des Dansk Design Center sowie des Designmuseum Danmark gehört somit fast zum Pflichtprogramm.

Aber nicht nur beim Design, auch im Bereich der Kulinarik spielt die Dänische Hauptstadt in der Top-Liga. In Kopenhagen findet man eine Vielzahl von erstklassigen Restaurants. Als Aushängeschild in der Fine Dining-Szene gilt das Noma, das bereits viermal zum besten Restaurant der Welt erkoren wurde. 2018 ist das Noma 2.0 auf ein 7.000 Quadratmeter großes Areal am Stadtrand – mit Blick auf den Hippie-Freistaat Christiania – übersiedelt. Das neue Restaurant präsentiert sich – inspiriert durch die traditionelle, nordische Ansammlung landwirtschaftlicher Gebäude – als regelrechtes Dorf und verfügt u. a. über eigene Glashäuser. Naturgemäß spielt in den Restaurants Kopenhagens das Thema Fisch eine große Rolle, vegetarische bzw. vegane Speisen sind aber ebenfalls schon auf breiter Ebene etabliert.